Skiverband
Veronika Staber gewinnt FIS-Slalom
Horst Schmid am 12.04.2010 - 08:50 Uhr
Lange hat es gedauert, bis Veronika Staber vom WSV Samerberg/BPOL Bad Endorf erstmals wieder ganz oben auf dem Siegerpodest bei einem FIS-Rennen gestanden ist. Am 31. Januar 2007 gab es in Garmisch-Partenkirchen beim Riesenslalom zur internationalen deutschen Jugendmeisterschaft den bisher letzten Sieg für die in Törwang beheimatete Spitzensportlerin. Nur fünf Tage später passierte damals bei einem Europacup Riesenslalom in Abetone in Italien dann das Unfassbare. Eine dabei erlittene schwere Knieverletzung kostete Staber nicht nur die Teilnahme an der Ski-WM in Are in Schweden, sondern hatte für sie auch noch eine zweijährige Wettkampfpause zur Folge.Nach mühsamer Reha gab es im vergangenen November für Veronika Staber den langersehnten Wiedereinstieg in den alpinen Rennsport. Schon beim sechsten Rennen, einem Europacup-Slalom in Funesdalen in Schweden, sprangen dann mit Platz 18 sogar schon wieder erste EC-Punkte heraus. Doch ab Mitte Dezember bis Mitte Februar musste Staber dann erneut für zwei Monate pausieren. Nun beschränkten sich die DSV-Trainer auf einen vorsichtigeren Aufbau und den ausschließlichen Einsatz der Samerbergerin bei normalen FIS-Rennen. Bei einem FIS-Slalom in Laterns-Gapfohl in Vorarlberg gab es dann mit Rang sieben die erste Top-Ten Platzierung. Es folgten mit zwei dritten Plätzen bei den FIS-Riesenslaloms am Götschen die ersten Podestplätze.
Nun hat es für die 23-jährige Polizeibeamtin der Bundespolizei-Sportschule in Bad Endorf zum Ende ihrer Comeback-Saison bei einem FIS-Slalom der Damen im Liechtensteinischen Malbun endlich wieder mit einem Sieg geklappt. Mit zwei Superläufen gewann Veronika Staber das Rennen sogar recht deutlich vor Jessika Puechera und Tamara Müller, beide aus der Schweiz. Das besonders Positive an dem guten Ergebnis für die Törwangerin sind auch noch die sehr guten FIS-Punkte, die sie für ihr Malbuner Ergebnis bekommen hat. Dies bringt sie in den Startlisten für die kommende Rennsaison 2010/11 in eine gute Ausgangsposition, um dann wieder in den Europacup und eventuell sogar wieder in den Weltcup zurückkehren zu können.
Foto DSV:
Veronika Staber vom WSV Samerberg holte sich zum Ende ihrer Comeback-Saison nach mehr als dreijähriger Pause in Malbun/Liechtenstein wieder einen Sieg bei einem FIS-Rennen.
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